BROKEN BELLS - Interview 1/2
Musiker treffen ständig andere Musiker. Aber während es dabei oftmals bei einem gepflegten, aber flüchtigem Umtrunk bleibt, entwickelte sich aus dem Zusammentreffen von Shins-Sänger James Mercer und Studio-Tüfftler Danger Mouse / Brian Burton auf dem Roskilde-Festival 2004 über die Jahre eine echte Freundschaft. Mit dem nahe liegenden Gedanken diese auch mal auf ihren Job auszuweiten, ließ man sich allerdings Zeit. Unter dem Namen Broken Bells erschien dann im März endlich das erste Album der beiden. Von kaputten Klängen konnte hier definitiv nicht die Rede sein. Stattdessen überraschte der melodiöse Soft-Pop des Albums durch melancholische Verträumtheit und Wärme. Allerdings auch nicht ohne Ecken und Kanten. Aber so als wären sie mit einer flauschigen Watteschicht überzogen. War das Album schon eine Überraschung, so setzten sie noch einen drauf, in dem sie mit Band auf Tour gingen. Und da gab es bislang selten Gesehenes zu bewundern: Der notorische Studiobewohner Danger Mouse live auf einer Bühne an diversen Gerätschaften wie Schlagzeug, Piano und Gitarre. Für zwei Termine kamen Broken Bells auch nach Deutschland. Wir waren natürlich dabei und sprachen mit den beiden über ihre Zusammenarbeit, melancholische Musik, fröhliche Songs, ihre Freundschaft, weitere Pläne und natürlich jede Menge mehr. Das alles garniert mit exklusiven Live-Songs ihrer Kölner-Show.